Vorlesewettbewerb JPG Hof

Dass in der Weihnachtszeit Traditionen gepflegt werden, ist durchaus üblich. Neben Kerzen, Weihnachtsliedern und Plätzchen hat aber auch das gemeinsame Lesen von Geschichten gerade in der Adventszeit in vielen Familien noch immer seinen festen Platz.

Ebenso hält es die Schulfamilie des Jean-Paul-Gymnasiums.

Ein besonderer Höhepunkt der Leseförderung, die generell einen festen Platz im schulischen Alltag hat, stellt dabei die obligatorische Teilnahme am Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des deutschen Buchhandels unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten dar. Nach einem klasseninternen Vorentscheid innerhalb der sechsten Jahrgangsstufe traten Leni Deeg, Theresa Härtl-Müller, Nina Kemnitzer, Sofie Langguth, Helena Schindler und Lena Schörner im Schulwettbewerb gegeneinander an. In zwei großen Teilbereichen stellten sie ihr Können als Vorleserinnen unter Beweis. Nachdem sie zunächst jeweils einen längeren vorbereiteten Text vorgetragen hatten, mussten sie sich der Herausforderung einer unbekannten Geschichte widmen. Astrid Lindgrens „Wie gut, dass es Weihnachtsferien gibt, Madita“ versetzte die gebannten Zuhörinnen und Zuhörer in eine Welt glitzernden Schnees und tobenden Wintersturms. Alle sechs Schülerinnen überzeugten dabei mit ihrer Lesefreude und ihrem verständlichen, professionellen Vortrag. Die Jury, bestehend aus Kerstin Otto-Wolf als Vertreterin des Elternbeirats, Bernd Plöger vom Theater Hof, Elias Himes, der Schulsieger des Vorjahres, und Schulleiterin Angelika Wist hatten schließlich die schwere Aufgabe, eine Entscheidung treffen zu müssen. Nach eingehender Beratung kürten sie Leni Deeg zur Schulsiegerin, dicht gefolgt von Helena Schindler und Lena Schörner auf den Plätzen zwei und drei. Die beiden verantwortlichen Deutschlehrkräfte Sigrid Thumser und Dr. Jasmin Stöcker gratulierten herzlich zu der Auszeichnung und belohnten die fleißigen Leserinnen mit Buchpreisen. Sie bedankten sich auch bei den Musikerinnen und Musikern Leopold Kreutzer (Klavier), Asina Strunz (Geige), Monika Fröh (Klavier), Theresa Härtl-Müller (Flöte) und Helene Bodenschatz (Harfe). Mit schwungvollen, aber auch besinnlichen Stücken trugen sie ebenfalls zur feierlichen Atmosphäre des Wettbewerbs bei.

Dr. Jasmin Stöcker

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