Jean-Paul-Gymnasium erneut „Umweltschule in Europa“

Am 21.12.2016 wurden wieder oberfränkische und oberpfälzische Schulen in der Hans-Scholl-Realschule Weiden für ihr Umweltengagement von der Bayerisches Umweltministerin Ulrike Scharf ausgezeichnet.

Diese Auszeichnung erhalten Schulen, die zwei Projekte zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit durchführen, dokumentieren und einer Jury präsentieren. Die Jury aus Mitgliedern des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz, des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, der Akademie für Lehrerfortbildung in Dillingen sowie des LBV als Koordinator dieser Auszeichnung entscheidet über die Vergabe des Titels. 320 bayerische Schulen haben in diesem Jahr die Auszeichnung „Umweltschule in Europa / Internationale Agenda 21-Schule“ erhalten. Unter anderem haben die Sophienschule, die Neustädter Grundschule, das Johann-Christian-Reinhart-Gymnasium und das Jean-Paul-Gymnasium, also insgesamt vier Schulen der Stadt Hof, wieder ein Zertifikat als „Umweltschule in Europa“ für die vielen Umweltaktionen erhalten.

Das Jean-Paul-Gymnasium erhielt für das letzte Schuljahr zwei von drei möglichen Sternen für den Verkauf von Schulheften, die aus 100% Altpapier hergestellt wurden, einen öffentlichen Vortrag über „Ein Leben ohne Plastik“ sowie eine Baumpflanzaktion in der Nähe des Gymnasiums. Zudem fanden wie jedes Jahr in den Jahrgangsstufen 5 bis 10 halbtägige Umweltprojekte statt, viele davon auch in Zusammenarbeit mit dem Abfallzweckverband (AZV) Hof, der bereits für seine Umweltbildung vom Bayerischen Staat ausgezeichnet wurde.

Die Siebtklässler, die sich im Projekt „Schraubertonne“ des AZV engagierten, lernten, wie viele Rohstoffe diverse Elektrogeräte in sich verbergen, und beim Projekt Kompostierung in den achten Klassen offenbarte ein Blick durch das Binokular viele vorher nie gesehene Krabbeltierchen, die als natürliche Recyclingfabriken Biomüll abbauen. Mit zwei weiteren Projekten zu den Themen „Globalisierung im Kleiderschrank“ und „Welternährung“ sowie den gemeinsamen Umweltsprechertag mit Schülern des Münchberger Gymnasiums, welches ebenfalls Umweltschule in Europa ist, konnte so ein breites Spektrum aktueller Umweltthemen an die Schüler herangetragen werden. Auch in neuem Jahr hat sich das kleinste der Hofer Gymnasien viel vorgenommen und mit dem Themen „Lebensraum Wasser“ und „Global denken – lokal handeln“ erneut für den Titel „Umweltschule in Europa“ beworben, der jeweils nur für ein Schuljahr vergeben wird.

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