Exkursion zum Archäologischen Museum Bayreuth

„Puh, also ich glaube, dass die Menschen in der Steinzeit wirklich viel härter für ihr Überleben arbeiten mussten als wir heute“,

diese Aussage von Sofia Langguth (6b) war nur eine von vielen Meinungen, die sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6a und 6b bei der Exkursion zum Archäologischen Museum Bayreuth bildeten. Zunächst ging es mit dem Bus in die Bayreuther Innenstadt, ehe die Klassen in Begleitung der Lehrkräfte Simone Schwarzkopf, Daniel Esche und Felix Liebl eine pädagogisch überzeugende sowie unterhaltsame Führung geboten bekamen. Zu Beginn ging es für die Klassen durch verschiedene Ausstellungsräume, in denen beeindruckende Exponate der Alt- und Jungsteinzeit sowie der Metallzeit auslagen. Hier konnten die Schüler das erlernte Wissen der letzten Unterrichtsstunden anwenden und erfuhren am eigenen Leib, dass Geschichte keine bloße Theorie, sondern auch eine Wissenschaft zum Anfassen ist. Aufgelockert wurde die Führung durch verschiedene Experimente, bei denen die Schüler selber Mehl mahlen konnten, Steinbohrer bedienen durften oder mit Steinen Leder durchtrennen durften. Nach der Führung und einem vertieften Blick in das Arbeitsfeld eines Archäologen kam es zum Highlight der Exkursion: Mit Hilfe von Zunder und Feuersteinen gelang es, wenigstens ein kleines Feuer zu entfachen. Die gute Laune nahm auch durch das teils kalte Wetter keinen Abbruch, zumal den Schülern durch einen kontrollierten Funkenflug von Flintsteinen ordentlich eingeheizt wurde. Im Anschluss daran waren die Schüler an der Reihe, selber Funken an einem Stein zu schlagen. Mit großem Kraftaufwand und viel Ehrgeiz schafften es dabei alle, ein kleines Feuerwerk zu kreieren. Nach einer ausgiebigen Rast im Museum ging es am Mittag schließlich zurück zum JPG.

 

StRef Daniel Esche

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